Presse und Reaktionen

NWZ Südwest Presse, Göppingen 26. Mai 2017

Stauferspektakel: Knopf und sein Schuhgewitter

Altes Handwerk, Gaukler und Ritter erleben, zu historischen Klängen tanzen, Met trinken – das Stauferspektakel lockt stets die Massen in den Göppinger Stauferpark.

(vierter Absatz)
... Aus der Ferne ertönt fröhliches Kindergeschrei. Das Handkurbel-Karussell ist der Auslöser. „Wir unterteilen unsere Fahrt in zwei Phasen, die erste ist der Anlauf, die zweite der Flug“, klärt „Knopf“ auf. So heißt der Chauffeur, der noch bis zum Sonntag täglich zehn Stunden lang die Gondeln mit den vor Freude quietschenden Kindern zum Drehen bringt. „Soll ich es ganz spannend machen?“ „Jaaa“, schallt es ihm entgegen. „Dann fahren wir jetzt rückwärts mit geschlossenen Augen“, verspricht der unermüdliche Kurbeldreher und kündigt mit dem „Schuhgewitter“ gleich die nächste Sensation an. Wessen Schuh am weitesten fliegt, der gewinnt eine Freifahrt. ...


Gauklerspiel auf Nostalgiemarkt Wiesbaden

Wiesbadener Kurier, 21. März 2015
Reinerlös für Kindernothilfe in Haiti

 
Wiesbadener Kurier Teil 1Wiesbadener Kurier Teil 2

Gauklerspiel auf der Allerheiligenkirmes 2006 in Soest:
Soester-Anzeiger
10. November 2006
Westfalenpost
10. November 2006

Luxemburger Wort
8. August 2006

Gauklerspiel auf der Kieler Woche 2005  
(
Bericht über das Programm mit ganz viel Gauklerspiel)

Seite 1: Seite 2: Seite 3: Quelle: Tango Ausgabe 06/05

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Stolberger Nachrichten, 23. September 2002

EIN PARADIES FÜR DIE KINDER
Das mittelalterliche Spektakel war der absolute Renner am Wochenende Stolberg. „Möge dich der Blitz beim Scheißen treffen", schmipfte Bettler Haderlump einem Besucher hinterher, der nichts geben wollte. Da donnerte es auch schon über der Burg und die Blicke schossen zum Himmel. „Bettler Haderlump lobte und beschimpfte die Besucher." Bettler, Gaukler, Ritter und die Händler belagerten das Alte Gemäuer und die Höfe drumherum. Sie blieben aber nicht alleine. Massen spazierten zur Burg hinauf, zahlten einen kleinen Eintritt und mischten sich unters Volk. „Super Atmospäre", „Tolles Spektakel". Endlich spielt die Burg eine große Rolle" – flüsterte und plauderte man zwischen Bergfried und Burghaus.

Esslinger Zeitung, 12. Dezember 2001

Ersticken sollst Du am Geld, elender Pfeffersack" - Von Iris Koch Esslingen: Bernhard Karl Jung mimt auf dem Mittelaltermarkt den Bettler – Reaktionen von amüsiert bis peinlich berührt Bernhard Karl Jung hat seine Arbeitskleidung angelegt. In Lumpen gehüllte bittet der „Bettler" auf dem Mittelaltermarkt um ein Almosen. Aber wehe, wenn ein Passant den Geldbeutel stecken lässt. Geizkrägen müssen sich wüste Beschimpfungen gefallen lassen. „Ihr seid gut bei Fleische, edler Herr, gebt mir ein paar Pfennige." Der zerlumpte, aufdringliche Kerl, der da ehrbare Passanten belästigt, hat wohl Glück, dass gerade kein Odnungshüter daherkommt. Aber nein, das bodenlange Sack-Kostüm ist dann doch zu ausgefallen für einen herkömmlichen Bettler; außerdem befindenwir uns ja in der mittelalterlichen Sektion des Weihnachtsmarktes. Verwirrung zu stiften ,aber auch zu amüsieren, gehört zum Repertoire des Schauspielers Bernhard Karl Jung, der zum zweiten Mal in Esslingen den „Rezitator im Bettelstand" gibt. Beim Bogenschießen und Eierwerfen ist der 43-jährige Lebenskünstler wochentags auf dem Mittelaltermarkt anzutreffen. Meist schlüpfe er nur am Wochenende in sein Bettlergewand, erzählt Bernhard Karl Jung am Cafétisch über einem ganz unmittelalterlichen Cappuccino. Lebenserfahrung hat er reichlich gesammelt als: Elektriker, Chef einer gutgehenden Reinigungsfirma oder bei der Betreuung von psychisch kranken Menschen. Jahrelang besuchte er abends die Schauspielschule, bis er sich vor einigen Jahren als freiberuflicher Schauspieler selbständig machte. Was die Menschen heute am mittelalterlichen Leben fasziniere, ist Jung überzeugt, sei die Lebendigkeit: „Da erleben die Leute, wie man frei und ungezwungen sein kann, wie man lachen und auch mal ein Ei kaputtschlagen kann." So etwas wirke befreiend auf die Menschen. Auf die Frage, wie er den Bettler spielt, geht plötzlich eine Veränderung mit ihm vor: Mit aufgerissenen Augen und Mitleid heischendem Mienenspiel krallt er den Arm der Reporterin und krächzt schräg von unten: „Habt Erbarmen!" Wer sich weigert die Geldbörse zu zücken, das demonstriert Jung wenig später mitten im Marktgeschehen, muss sich aber deftige Worte anhören: „Ersticken sollst du an deinem Geld, elender Pfeffersack", ruft er dem „geizigen Pack" hinterher. Schwankend zwischen mittelalterlichem Spiel und peinlich berührter Reaktion des 21. Jahrhunderts kramen die Passanten ein paar Münzen hervor, gehen lachend weiter oder überlassen dem Bettler ein paar Pommes. Manchmal seien die Leute zunächst brüskiert, „aber oft kommen sie später wieder und sprechen mich an", erzählt Jung. Sichtlich beeindruckt von der charismatischen Figur, die das romantische Mittelalter-Bild ein wenig zurechtrückt, sind auch einige Schuljungen auf dem Markt. „Dürfen wir jetzt Eier werfen?", fragen sie höflich, nachdem sich der Bettler in seiner rauhbeinig-direkten Art Respekt verschafft hat. Was mit dem gesammelten Geld geschehe, werde er oft gefragt, so Jung. Seiner Rolle gemäß erzähle er vom „Heiligen Schankwirt", der sein Geld verwalte. In Wirklichkeit fließe das Geld aber in sein Theater, das er vor einiger Zeit gründete. Einer plötzlichen Eingebung folgend, kreierte Bernhard-Karl Jung die Figur des Bettlers: Bei einem mittelalterlichen Markt sei er durchs Burgtor gegangen und habe gedacht, „hier fehlt ein Bettler", erinnert sich der Limburger. Einen verarmten Magister stelle er dar: „Einen, der vom Hofe geflogen ist, weil er nicht spurte, die Stadt aber nicht verlassen darf." Mit Vorliebe rezitiert er Texte von Francois Villon und betätigt sich auch als Bänkelsänger oder schreibt Gedichte: „Verzwickter Bilder Melodie" heißt sein kürzlich veröffentlichtes Lyrikbändchen.

Dankes-Brief von der Gesellschaft zu Fraumünster,
12. Mai 1999


Historischer Mittelalter-Markt mit Spectaculum 23. bis 25. April 1999 auf dem Münsterhof Zürich Ganz Zürich schwärmt von Ihnen, lieber Herr „Bettler" Jung. Wie Sie aus der beigelegten Kinderzeitung (Pfiff, 5. Mai 1999) ersehen, waren Sie der große Star unseres Marktes! Wir danken Ihnen im Namen der Fraumünster-Frauen als Organisatorinnen dieses Marktes, aber auch im Namen Ihrer ganzen hiesigen Fan-Gemeinde sehr herzlich für Ihr unermüdliches Gute-Stimmung-Schaffen in unserer immensen Gästeschar. Sie haben bei unserem Fest wichtige Akzente gesetzt. Die Gestaltung der Figur eines Bettlers, die Sie als echte Charakterrolle ansetzten, war ungemein packend und hat Groß und Klein zutiefst beeindruckt und begeistert. Sie wurden zu einem „Liebling des Publikums" erkoren. Wir gratulieren Ihnen dazu und freuen uns sehr darüber. Für Ihre weitere Tätigkeit wünschen wir alle, Ihnen viel Erfolg und persönliche Befriedigung. Sobald eine Pressemappe beisammen ist, senden wir Frank Ternes Kopien davon. Nochmals ein großes Danke für die drei Tage, auch für die Kameradschaft und den guten Geist! Nun lege ich hier ganz viele herzliche Grüße dazu, von unserer Gesellschaft, von Ihrer persönlichen Zürcher Fan-Gemeinde, ganz speziell von unserer Histroikerin Isabella Guidi und von mir,

Ihrer Silvia Mathieu
Gesellschaft zu Fraumünster, Silvia Mathieu, OK-Präsidentin
Mittelalter-Markt Geerenstr. 9, CH-8123 Ebmatingen, Tel. +41-1-980 1930, Fax +41-1-980 0622

Dankes-eMail der Veranstaltungsagentur Maskenball zu einem Firmenevent
Monday, June 29, 2009 2:43 PM


Hallo Ihr Lieben,

wir wollten uns erst einmal ganz recht herzlich für die tolle Arbeit bedanken.
Unser Kunde war mehr als zufrieden und wir freuen uns sobald Bedarf ist, wieder mit euch zu arbeiten.
Die Rechnung wird in den nächsten Tagen beglichen.

Mit freundlichen Grüßen,

Marga Bergmann


Maskenball
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